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04.00.2006 | REVIEW | Album | Death/Thrash | Trauma - Determination
Bewertung: 8/10 (Colonel) | Leserbewertung: 10/10
Aufrufe: 3522
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Trauma - Determination"Fahren Sie doch auf Urlaub nach Polen - Ihr Auto ist bereits dort!" heißt es mancherorts etwas bissig, umgemünzt auf das musikalische Potential des Nachbarn könnte es auch heißen: "Spielt doch in Polen - euer zukünftiger Drummer ist bereits dort!". Irgendwo in der westslawischen Republik muss das Labor eines psychopathischen Doktors versteckt sein, der in den Tiefen der Tara verschleppte, männliche Polen mit Hochleistungsmotoren und biomechanischen Gliedmaßen koppelt und jene an Metalbands als Drummer verkauft... Neben VADER, BEHEMOTH und DECAPITATED dürfen sich nun auch TRAUMA zählen, welche mit "Determination" nun bereits ihren fünften Longplayer veröffentlichen.
Ähnlich wie die Kollegschaft der oben genannten Partien mischt sich die aus reinstem Death Metal bestehende Basis mit einigen Elementen der verwandten oder zumindest benachbarten Genres Thrash und Black, wobei vorallem Vokalist Chudy bei Nergal in die Schule gegangen sein dürfte. Sein blasphemisches Gekeife, welche mit einigen wenigen Halleffekten überlagert wurde, passt sich hervorragend in das routierniert dargebotene, zielgerichtete Geschoß des Quartetts sein, das vorallem von den treibenden Blasts, aber auch dem wieselflinken Riffing lebt.
Trotz aller Geschwindigkeit wird der Groove aber auch nicht ausgelassen - die Band weiß, songdienlich zu arbeiten, immerhin ist man bereits seit Anfang der Neunziger mittendrin statt nur dabei. Das mitreißende Zusammenspiel auf “Determination“ lebt von gekonnt inszenierten Kontrasten, von Riffs die sowohl grooven als auch wüten ohne Ende, einer Wahnsinnsdynamik und einer sehr ausgeglichenen Kombination klassischer Death Metal Elemente. Die Kompositionen selbst sind anspruchsvoll aber stets nachvollziehbar - Innovativität darf natürlich nicht verlangt werden, aber zumindest werden altbekannte Ideen stets gut und halbwegs frisch und eigenständig umgesetzt.
Auf “Determination“ gibt es keinen wirklichen Hänger, durchgehend weiß man, ein vielschichtiges Brett zu liefern, das von fulminanten Darbietungen sämtlicher Mitstreiter nur so strotzt. Nicht nur musikalisch, auch stimmlich können Akzente gesetzt werden - was gerade bei VADER in letzter Zeit doch ab und an gerade zu einem Gähnen gereicht hat, wissen TRAUMA bis zur Perfektion auszureizen. Stampfend, zahlreiche Tempowechsel und ein gewissermassen majestätisches Gehabe machen den aktuellen Silberling jedenfalls zu einem gut arrangierten Gemetzel, das von der Eigendymnamik lebt.
Neben den Neuveröffentlichungen von altbekannten Genrevorreitern - KRISIUN und CANNIBAL CORPSE standen bereits in den Regalen, MALEVOLENT CREATION und SUFFOCATION beispielsweise werden noch folgen - kann TRAUMA durchaus als gute Alternative herangezogen werden.

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Leserbewertungen (bisher 1x bewertet)
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Name: Necro

Punkte: 10/10

Bewertung: Briliant!!!!!!!!!!!!!!!! 666

 
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