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07.00.2008 | REVIEW | Album | Black Metal | Blackwinds - Flesh Inferno
Bewertung: 8/10 (Fabi) | Leserbewertung: ?/10
Aufrufe: 2463
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Blackwinds - Flesh InfernoMit „Flesh Inferno“ präsentieren die Schweden von Blackwinds nun ihr erstes Full-Lenght Album, nachdem sie 1999 ihre erste EP veröffentlichten. Blackwinds dass sind Mysteriis und Kraath die den Ein oder Anderen als Bandmitglieder von SETHERIAL bekannt sein dürften. Mit diesem Hintergrund wird dann auch letztlich klar wohin das ganze musikalisch geht. Schlicht und einfach Blackmetal wird zelebriert, jedoch sich ohne der Stilelemente des Garagensounds und der Enthaltsamkeit von anderen Instrumenten, als den herkömmlich benutzten zu bedienen. So sind die Songs zum einen richtig modern und klar produziert und zum anderen finden sich immer wieder seichte Keyboardeinschübe. Völlig Untrue und niemals das was man von SETHERIAL gewohnt ist, ich weiß. Aber um diesen rohen Black Metal Charakter und einem ständigen Vergleich mit SETHERIAL geht es letztlich bei Blackwinds nicht und dass muss es auch nicht!
Denn Blackwinds schaffen es auch ohne Garagensound hervorragend eine apokalyptische und hasserfüllte Atmosphäre zu erzeugen. Und daran nicht minder beteiligt sind eben auch die sehr gut arrangierten Keybords und der glasklare Sound. Desweiteren passen die restlichen Instrumente auch sehr gut ins Konzept. Wie von Mysteriis gewohnt, machen die Drums einen durchweg sicheren Eindruck und treiben das ganze Bollwerk klasse an. Desweiteren gibt es bei den Gitarren und Bass, welche auch von Mysteriis eingespielt wurden, fast nichts auszusetzen. Auch hier versteht Mysteriis sein Handwerk und liefert solides Riffing und gewohnte 16tel Gitarrenlines ab.
Den Gesang auf „Flesh Inferno“ übernimmt Kraath, welcher eigentlich die Position an der Lead Gitarre bei SETHERIAL inne hat. Und da tun sich wirklich verborgene Talente auf, die der Öffentlichkeit glücklicherweise nicht länger vorenthalten werden. So schafft es Kraath hasserfülltes und variationsreiches Shouting über die gesamte Spieldauer darzubieten.
Auch bei den Arrangements zeigen Blackwinds ihre Erfahrung und Klasse. Schöne Spannungsbögen, alles schön Abwechslungsreich. Vor allem „Architecture of Phantasmagoria“ strotzt nur so vor richtig geilen Riffs und Arrangements. Die restlichen Songs können das hohe Niveau erfreulicherweise auch mitgehen und so haben wir es auch qualitativ mit einer hochwertigen Scheibe zu tun. Was will man mehr?
Innovation!! Alles wirkt solide, das Gesamtkonzept ist stimmig, die Scheibe beanstandungslos eingespielt. In diesen Bereichen kann man echt nicht meckern. Jedoch klingt die Scheibe einfach nach Black Metal der 90er. Und dass kennt man eben schon seit über 10 Jahre. Auch die grandiose Produktion reicht nicht um sich irgendwie ernsthaft absetzen zu können. Klar ist es schwer in diesem Bereich noch wirklich etwas neu zu erfinden, ohne ein neues Genre einführen zu müssen, aber ein bisschen mehr an Eigenständigkeit hätte es schon sein dürfen um sich an die Genrespitze zu befördern.
Dieser Kritikpunkt bleibt aber dann auch schon der einzige und so kann ich „Flesh Inferno“ ohne größere Bedenken an jeden empfehlen, der auf soliden Black Metal ohne neuartige Erfindungen steht.

8 von 10 Punkte

Homepage/Hörproben: http://www.myspace.com/blackwindsdomain

Line Up:
Lord Kraath: Vocals
Lord Mysteriis: Alles andere

Release: 19.05.2008

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