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01.-1.2009 | REVIEW | Live-Report | Death Metal | Way of Darkness - 2009
Bewertung: 9/10 (Grinnoff) | Leserbewertung: ?/10
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Way of Darkness - 2009Freitag, 2.10.2009. Da läuten schon früh morgens die Glocken. Warum? Ganz einfach. Das vierte Way of Darkness Festival steht bevor. Eines der meiner Meinung nach besten Indoor Festivitäten, auf welchem uns Jahr für Jahr nicht wenige top Aushängeschilder des Thrash- und Death-Metals, aber auch des Black Metals und Grindcores dargeboten werden. Und dieses Jahr übertraf das Line-Up das der vorigen Jahre mit Leichtigkeit! Noch ein wenig zum drum herum. Heuer fand das WoD in der Stadthalle Lichtenfels statt (nach mittlerweile zweifachen Ortswechsel), was definitiv keine Fehlentscheidung war. Die Halle war perfekt, Campingplatz (bzw. Fußballplatz) dahinter, riesen Parkplatz, Supermärkte in der Nähe, mehr braucht man nicht. Allerdings fand ich die strengen Kontrollen gleich nach der Abzweigung zur Stadthalle etwas überspitzt. Kontrollen schlichtweg zum Zeltplatz hätten auch gereicht wie ich finde, damit man sich auch mal ein gutes Bier aus dem Auto in der Flasche reinziehen konnte (das Bier, welches zum Verkauf stand, war nämlich nicht allzu schmackhaft). Ich vermute jedoch, dass sich die Kontrolllage voraussichtlich nicht wirklich verbessern wird, wenn ich dass Statement der WoD Crew auf ihrer Homepage richtig deute (Müllprobleme noch und nöcher).

Nach der amüsanten Fahrt (bzw. der Verfahrt) verpassten wir gleich mal WARPATH, was mir die Stimmung schon ein bisschen wegnahm. FLESHGOD APOCALYPSE sah ich als nächstes. Solider Brutal Death-Metal, gute Show, nur das Klavier/Melodie-Gedudel hat mich nach einer Zeit etwas gewurmt. DIE ZWANGSVERSTEIGERTEN DOPPELHAUSHÄLFTEN spielten dann eine Art Punk/Oi Mischung. War nichts für mich und in der Halle herrschte auch gähnende Leere. ABYSMAL TORMENT hat mir da schon mehr gefallen. Sehr geiler Brutal Slam mit heftigem Druck. FLESHLESS war dann auch ganz geil, leider aber mit mäßigem Sound. Danach habe ich mir erst VADER wieder angeschaut. Die waren, ähnlich wie MARDUK, nicht wirklich überzeugend wie ich finde. Da legte Common Grave mit ihrem beständigem Death Geknüppel schon etwas besser nach und bildeten auch das Schlusslicht. Es ging auf 2 zu und wir machten uns auf den Weg zu unserer Pension.

Der Samstag begann leider schon wieder mit einer Enttäuschung. Wir schätzten den (Fuß)Weg zur Halle total falsch ein und verpassten schon wieder HATE. VOMIT THE SOUL waren wieder einmal Brutal Death der besten Manier mit viel Wumms. OBSCURA danach (für mich nach wie vor eine Art NECRFOPHAGIST 2) haben mir auch sehr gut gefallen aber da war wieder das Problem mit dem Sound. Bei solch einem technischen Gefrickel sollte schon alles gut hörbar sein. DEW-SCENTED waren auch wieder grandios, mit das beste was Deutschland an Death-Thrash zu bieten hat. Und dann wurde die Bude gerockt! Mit MALIGNANT TUMOUR. YEEHA von Anfang bis Ende Crust/Rock, feinstes Chaos vor der Bühne, so will ich das sehen! Auf diese Raserei erst einmal EVOCATION verpasst, VOMITORY und MALEVOLENT CREATION wieder beäugt aber die hab ich auch schon besser gesehen. Der Abend und auch das Festival neigten sich nun dem Ende aber auch dem Höhepunkt zu. Es war Zeit für DYING FETUS, die Death/Grind Götter schlechthin zurzeit. Mit ihrer neuen Platte „Descend into Depravity“ haben sie uns allen wieder aufs Neue bewiesen, dass das allerhöchste Liga ist, was diese Herren fabrizieren. Und auch live, zwar seit längerer Zeit nur noch zu dritt aber das macht/machte den Auftritt kein Stück schlechter. Einfach der Wahnsinn, beste Band des Festivals. Und danach gab’s gleich noch mal voll eins auf die Glocke mit CANNIBAL CORPSE. Jeder kennt sie (fast) jeder liebt sie. Auch einfach das Urgestein des Death-Metals, klasse Auftritt mit vielen klassikern (Hammer smashed Face etc.). Zum Schluss zog sich der Auftritt etwas hin aber das war ertragbar.

Gelungener Abschluss dieses absolut geilen Festivals. Ich freu mich schon darauf was uns nächstes Jahr zum fünften Mal aufgetischt wird, wir sind wieder dabei! Anmerkung hier noch: Die Location schien auch den Veranstaltern zu gefallen. Das WoD bleibt in Lichtenfels. Gute Entscheidung!

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